Bei der überwiegenden Mehrheit der gewöhnlichen mechanischen Geräte sind hervorstehende Schraubenköpfe üblich, aberin High-End-Präzisionsgeräten, automatisierten Werkzeugen und PräzisionsformenFreiliegende Schrauben sind praktisch nicht vorhanden.
Dies hat keine ästhetischen Gründe, sondern ist ein verbindlicher, unausgesprochener Standard in der Präzisionsindustrie. Der Hauptgrund liegtin der „versteckten“ Montagelogik von Stellschrauben.
Herkömmliche Schrauben sind darauf angewiesen, dass der Schraubenkopf beim Befestigen Druck ausübt, daher müssen sie freiliegen und aus der Oberfläche herausragen. Unter den Betriebsbedingungen von Präzisionsgeräten – die Hochgeschwindigkeitsbetrieb, Hochfrequenzgleiten und Positionierung im Mikrometerbereich erfordern – stellt jedoch selbst der kleinste Vorsprung eine kritische Gefahr dar.
Freiliegende Schraubenköpfe verursachen drei Probleme, die Präzisionsgeräte nicht tolerieren können:
DerVollgewinde, kopfloses Designvon Stellschrauben – was dies ermöglichtvollständig im Loch versenkt– geht dieses Problem perfekt an.
Anstatt sich zum Festklemmen auf einen Schraubenkopf zu verlassen, rasten sie durch stirnseitigen Druck ein. Nach der Installation schließen sie vollständig bündig mit der Werkstückoberfläche ab – ohne Vorsprünge oder Störungen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle beweglichen und Kontaktflächen des Geräts absolut flach bleibenKeine Interferenz, keine Blockierung und keine Fehlausrichtung. Dies ist ein entscheidendes Detail, das es Präzisionsgeräten ermöglicht, langfristig eine Genauigkeit im Mikrometerbereich aufrechtzuerhalten.