Seit März 2026 steigen die Preise für die wichtigen Industriemetalle Wolfram und Nickel weiter an. Die Wolframpreise haben die 1-Millionen-Yuan-Marke durchbrochen und einen historischen Höchststand erreicht, während die Nickelpreise auf einem erhöhten Niveau verharren.
Die Rohstoffkosten machen in der Regel mehr als 60 % der Produktionskosten für Verbindungselemente aus. Der starke Anstieg der Wolfram- und Nickelpreise hat der Branche einen doppelten Schlag versetzt: Einerseits sind die Kosten für Wolframprodukte, die zur Herstellung von Hartmetall-Schneidwerkzeugen, Formen und bestimmten Hochleistungsbefestigungselementen aus rostfreiem Stahl verwendet werden, stark gestiegen; Andererseits haben hohe Nickelpreise direkt zu höheren Beschaffungskosten für Edelstahldrähte wie 304 und 316 geführt, und der Anstieg der Rohstoffkosten hat die Unternehmensgewinne direkt gedrückt.
Laut einer Umfrage von China Tungsten Online nehmen die Bedenken des Marktes hinsichtlich der Risiken einer Überbewertung zu, während die Wolframpreise weiter steigen, und die aktuelle Marktsensibilität hat erheblich zugenommen. Die optimistische Stimmung ist in erster Linie auf die knappe Versorgung mit Wolframerz und strategische Erwartungen hinsichtlich des Wertes wichtiger globaler Mineralien zurückzuführen. Bedenken ergeben sich jedoch aus dem Fehlen eines erheblichen Wachstums der Verbrauchernachfrage, um den anhaltenden einseitigen Aufwärtstrend zu stützen. Was den Nickelmarkt betrifft, so wird erwartet, dass die kurzfristigen Schwankungen aufgrund einer Mischung aus bullischen und pessimistischen Faktoren, einschließlich Störungen durch die indonesische Versorgungspolitik, auf hohem Niveau bleiben werden.