Überblick über Chinas Exporte von Verbindungselementen im Jahr 2025

2026-02-04 - Hinterlassen Sie mir eine Nachricht

Chinas Exporte von Verbindungselementen sind im Jahr 2025 weiter gewachsen. Nach vorläufigen Zollstatistiken erreichte der Gesamtexportwert etwa 11,919 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 4,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Exportvolumen belief sich auf rund 6,239 Millionen Tonnen, ein Plus von 6,7 %. Der durchschnittliche Exportstückpreis lag bei etwa 1.910 US-Dollar pro Tonne, was einem leichten Rückgang von 2,4 % entspricht. Der allgemeine Trend zeigte „ein höheres Verkaufsvolumen, stabile Preise und eine optimierte Struktur“. Während das Verkaufsvolumen stieg, standen die Stückpreise aufgrund des Marktwettbewerbs und der Schwankungen der Rohstoffkosten unter Druck.


I. Veränderungen in der Exportmarktstruktur

Im Jahr 2025 entfielen auf Chinas 30 wichtigste Exportziele für Verbindungselemente zusammen 9,336 Milliarden US-Dollar an Exporten, was 78,3 % der Gesamtexporte entspricht – ein leichter Rückgang von 1,3 Prozentpunkten im Vergleich zu 2024. Die Exportmarktverteilung wurde diversifizierter, da Unternehmen aktiv neue Märkte erkundeten.


Europa entwickelte sich zu Chinas größtem Exportmarktcluster für Verbindungselemente, wobei westeuropäische Länder insgesamt Produkte im Wert von 2,064 Milliarden US-Dollar importierten. Die Exporte nach Deutschland, Großbritannien, Italien und in die Niederlande stiegen um 8,8 %, 6,9 %, 14,5 % bzw. 14,9 %, was vor allem auf die stabile Nachfrage im lokalen Automobilbau und im Infrastruktursektor zurückzuführen ist. Ab 2026 wird die alle zwei Jahre stattfindende Frankfurt Fastener Trade Fair eine verbesserte Zusammenarbeit und Nachfrageabstimmung zwischen globalen Verbindungsunternehmen ermöglichen.


Die Vereinigten Staaten bleiben Chinas größter Einzelexportmarkt für Verbindungselemente. Im Jahr 2025 beliefen sich die Exporte auf insgesamt etwa 1,515 Milliarden US-Dollar – ein Rückgang von fast 10 % im Vergleich zum Vorjahr – und das Exportvolumen ging um 9,7 % zurück. Dies war in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die USA höhere Zölle auf chinesische Waren erhoben und „Nearshoring“-Lieferkettenrichtlinien einführten, die inländische Beschaffung oder Importe aus anderen Ländern fördern.


Die Schwellenländer zeigten eine starke Exportleistung, wobei sich Vietnam zum zweitgrößten Exportziel für Verbindungselemente in China entwickelte. Die Exporte nach Vietnam erreichten etwa 761 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von über 30 % entspricht und hauptsächlich auf den Reexporthandel zurückzuführen ist. Die Märkte in ASEAN, Zentralasien und entlang der Belt-and-Road-Initiative verzeichneten ein schnelles Wachstum, wobei die Exporte nach Kirgisistan und Kasachstan um 89,7 % bzw. 51,1 % stiegen. Auch der Markt im Nahen Osten expandierte weiter. Mehrere afrikanische Länder verzeichneten ein deutliches Exportwachstum, das vor allem auf die erhebliche Nachfrage nach Verbindungselementen in lokalen Infrastruktur- und Industrieprojekten zurückzuführen ist. Insgesamt verlagern sich die Exportmärkte von einer „starken Abhängigkeit von Europa und Amerika“ hin zu einer „ausgewogenen Entwicklung über mehrere Regionen hinweg“.


II. Veränderungen in den Exportmustern der Provinzen

Traditionelle Exportzentren wie das Jangtse-Flussdelta und das Perlflussdelta verändern sich von skalenbasiertem Wachstum hin zu Qualitäts- und Effizienzsteigerungen. Zhejiang ist nach wie vor die wichtigste Exportprovinz. Die Exporte stiegen um 4,6 % und machen fast 40 % des Gesamtexports des Landes aus. Durch eine umfassende Industriekette und Forschungs- und Entwicklungskapazitäten behält Zhejiang seinen Vorsprung.


Zentrale und westliche Provinzen haben sich zu neuen Treibern des Exportwachstums entwickelt. Hebei verzeichnete einen Anstieg des Exportwerts um 11,6 % und des Exportvolumens um 23,4 %, wobei vor allem Standard-Verbindungselemente hergestellt wurden. Xinjiang erzielte ein Exportwachstum von 93,4 % und nutzte dabei den Westkorridor der Seidenstraße und die China-Europa-Güterzüge, um zentralasiatische und russische Märkte zu erreichen. Grenzprovinzen steigerten ihre Exporte durch geografische Vorteile: Die Exporte der Inneren Mongolei stiegen um 47,3 %, wobei der Schwerpunkt auf den russischen und mongolischen Märkten lag; Guangxi erzielte durch die Nutzung der RCEP-Richtlinien ein stetiges Exportwachstum. Chinas Exporte von Verbindungselementen verlagern sich von einer „Küstendominanz“ hin zu einer „multiregional koordinierten Entwicklung“.


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